Die Patrone 6,35 mm Browning

Munition, Patronen, Kaliber 6,35 mm Browning, Platz, Gas

        Bild 1.0, verschiedene Schachteln mit dem jeweiligen beigelegten Inhalt.

 

Die Hersteller von Schreckschuss- und Gaswaffen haben Munition mit ihrem Firmenaufdruck herstellen lassen. Mit den verschiedenfarbigen Wachsgeschossen wollten sie sich augenscheinlich doch etwas voneinander abheben und haben dies damit zum Ausdruck gebracht. Lediglich die Gaspatrone hat ihr rotes Wachsgeschoss behalten.

 

schwarz        =  Platzpatronen

weiß              =  Platzpatronen

cremefarben =  Platzpatronen

rot                  =  Gaspatronen

 

Alle abgebildete Patronen stammen von der Firma Geco und weisen im Bodenstempel den Namen GECO auf 12 Uhr und 6,35 auf 6 Uhr auf.

 

Auch die Patrone 6,35 mm Browning stand für Platz- und Gaspatronen Pate. Auf Bild 2.0 habe ich scharfe Patronen von der Firma Geco abgebildet, die Schachtel stammt wohl aus den 1960er Jahren. Auch hier ist der Bodenstempel das Vorbild gewesen. Auf 12 Uhr Geco und auf 6 Uhr 6,35.

 

Auf Bild 3.1 und 3.2 ist die Gaspatrone, zweite von rechts, nicht von Geco gefertigt. Sie hat den Bodenstempel FN *, hierbei handelt es sich um die Fabrique Nationale, eine Waffen-und Munitionsfirma in Belgien. Hier hat auch John Moses Browning als Konstrukteur gearbeitet und ja, er hat unter vielem anderem die Patrone 6,35 mm Browning entwickelt.

 

Auf Bild 3.1, 6.1, 6.11 und 8.12 ist noch etwas auf dem Bodenstempel ersichtlich, es handelt sich um zwei gespiegelte Winkel. Bei diesen Zeichen handelt es sich um codierte Jahresangaben, die eine Zeitlang auf Munition der Deutschen Polizei zu finden war und als Behördenmunition bekannt wurde. Diese zwei Winkel stehen für das Jahr 1968. Warum der Stempel jetzt auf Gas- und Platzpatronen zu finden ist, vermag ich nicht zu sagen. Letztendlich hat der Munitionshersteller Geco für viele Firmen gefertigt, was auf den Bodenstempeln erkennbar ist.

 

Insgesamt versuche ich hier die verschiedenen Schachteln in der jeweiligen Reihenfolge aufzuzeigen.

 

 Bild 2.0, die scharfe Variante, aus den 1960er Jahren                     Bild 3.1, unbekannte Variante ohne Rundkopf u. andere Farbe   Bild 3.2, Hülsenboden

 

 

Bild 4.1, Platzpatronen, Fa. Diemuni, aus den 1950er Jahren                                                                  Bild 4.11, Gaspatronen, Fa. Diemuni, aus den 1950er Jahren

Bild 5.1, Platzpatronen, Fa. Geco aus den 1960er Jahren               Bild 5.2, Platzpatronen, Fa. Geco, Werk Genschow-Durlach           Bild 5.3, Platzpatronen, Fa. Geco, Werk Karlsruhe-Durlach

 

 

 Bild 6.1, Platzpatronen, Fa. WADIE                                                     Bild 6.11, Gaspatronen, Fa. WADIE                                                      Bild 6.12, Gaspatronen, Fa. WADIE

 

 

Bild 7.11, Gaspatronen der Fa. RSM, aus den 1950er Jahren

Bild 8.1, Platzpatronen, Fa. SM                                                             Bild 8.2, Platzpatronen, Fa. SM                                                            Bild 8.3, Platzpatronen Fa. SM

 

 

Bild 8.11, Gaspatronen der Fa. SM                                                                                                                Bild 8.12, Gaspatronen der Fa. SM 

Bild 8.13, Gaspatronen der Fa. SM                                                                                                               Bild 8.14, Gaspatronen der Fa. SM