Mechanik und Reinigung der EM-GE, Modell IIa

 

 

Nachdem ich jetzt mein Modell IIa schon seit längerem habe, möchte ich mir die Mechanik genauer anschauen und sie auch zugleich reinigen.

 

 

Bild 1, keine Beschriftung. Die Brünierung ist weitestgehend abgerieben.                                             Bild 2, lediglich das Wort Patent ist zu lesen.

 

 

Ich nenne mich jetzt nicht einen Anfänger, was das Mechanische angeht, finde aber, dass bei einer unbekannten Mechanik, auch wenn sie noch so einfach aussehen sollte, Bilder immer eine feine Sache sind. Sofern man alles fotografisch und Schritt für Schritt dokumentiert hat, ist es doch eine große Hilfe. Zudem kann mal was runterfallen und irgendwo liegen bleiben, wo man es doch nie vermutet hätte. Dann kann man doch froh sein, wenn man feststellt, dass man vielleicht nur noch ein Teil suchen muss :-)

 

Man hat ja auch unter Umständen immer mal wieder etwas anderes zwischendurch zu tun und nicht grundsätzlich die Zeit alles am Stück zu erledigen und zum Schluss sollte kein Teil mehr übrig bleiben und das Gerät einwandfrei funktionieren.

 

Aber ich möchte ja deswegen so vorgehen, um ein vorher und nachher hier für euch aufzuzeigen. Ich hoffe, dass es sich lohnen wird und die Mechanik entsprechend sauber ist und wieder reibungslos funktioniert. Ich bin wirklich gespannt! Das Zerlegen zeige ich stufenweise auf den folgenden Bildern. Für die Reinigung verwende ich Bremsenreiniger von Ballistol. Den habe ich deswegen gewählt, da er auch hartnäckigen Schmutz und auch verharztes Öl und Fett lösen soll. Mal schauen wie es wird.

 

Das Zerlegen verlief reibungslos. Beim Zusammenbau ist darauf zu achten, dass man die Stifte beim Eindrücken und einschlagen mit dem Werkzeug in einer Linie trifft um eben nichts zu verkannten. Wenn man abrutscht ist zumindest eine unschöne Schramme zu sehen und sowas ist ärgerlich, da ja unter Umständen solche Stücke ja sowieso schon einige Kratzer besitzen und nicht noch was dazu kommen muss.

 

Ich war doch ziemlich enttäuscht, als ich die Griffschalen mit den Seitenplatten gelöst habe. Sehr verharztes und verklebtes Öl mit Schmauch durchsetzt. Oh je, worauf habe ich mich da nur eingelassen. Ok, ran an den Speck. Äh, den Dreck!

 

 

Bild 3, Griffschalen                                                     Bild 4, und Seitenplatten entfernt                           Bild 5, ausgebauter Schlaghebel                             Bild 6, und Schlagfeder

Bild 7, ausgebaute Transportklinke,                        Bild 8, oberhalb der Spannklinke angebracht.      Bild 9, ausgebaute Abzugsgruppe                           Bild 10

 

 

Bild 11, Abzugsgruppe zerlegt                                 Bild 12                                                                           Bild 13, Hülsenausstoßer ausgebaut                     Bild 14, Klappe ausgebaut

Bild 15, und die Abzugssperre.                                 Bild 16, alle Teile ausgebaut und gereinigt.          Bild 17, Klappe und Abzugssperre eingebaut.      Bild 18, Hülsenausstoßer eingebaut.

 

 

Bild 19, Abzugsgruppe zusammengebaut.            Bild 20, Abzugsgruppe eingebaut.                           Bild 21, Transport- u. Spannklinke eingesetzt.     Bild 22, Schlaghebel u. Schlagfeder eingebaut

 

Bild 1 u. 2, die Pistole

Seht euch die Pistole gut an, so sollte sie nach dem Zusammenbau wieder aussehen. Den Schmutz kann man so nur erahnen.

 

Bild 3 u. 4, die Griffschalen und Seitenplatten

Wohl zum Fixieren der Mechanik wurde zunächst pro Seite eine Seitenplatte aufgelegt, die durch Stifte und Formgebung nicht verrutschen können; darauf werden die Griffschalen aufgeschraubt.

 

Bild 5 u. 6, der Schlaghebel

Diese Gruppe besteht aus dem Schlaghebel und der Schlagfeder.

 

Bild 7 u. 8, Transport- und Spannklinke

Die Transportklinke ist mittels eines Gelenks und Feder oberhalb der Spannklinke angebracht.

 

Bild 9-12, die Abzugsgruppe

Sie besteht aus dem Abzug, der Spannklinke, einer Feder, einem Stift und der Auslöseklinke. Hier habe ich nicht alle Stifte (Stift für Spannklinke) entfernen müssen, was nicht schlimm ist, sondern nur Arbeit erspart und reinigen kann man trotzdem recht gut.

 

Bild 13, der Hülsenausstoßer

Diese Gruppe besteht aus dem Hülsenausstoßer, einem Stift, einer Feder und dem Löse- und Fixier-Knopf.
 

Bild 14 u. 15, die Verschlussklappe

Diese Gruppe besteht aus der Verschlussklappe, einem Stift, einer Kugel und einer Feder.

 

Bild 16, das Oberteil

Es besteht aus dem Oberteil und der Verschlussklappe. Abnehmen konnte ich es nicht, es saß einfach zu fest.

 

Bild 16, das Griffstück

Es nimmt alle zuvor genannten Teile auf.